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Die Landfrauen und das „Znünibrot“

02.09.2011 | von: Christian_Billau | Tags: Emmental News, Regionale Produkte | 2

Mittwochs muss mein Sohn kein Pausenbrot mit in die Schule nehmen. Denn da kommen die Landfrauen und die Biobäuerinnen vorbei und bereiten für die Kinder, die sich für wenig Geld einen „Znünipass“ erwerben konnten, eine gesunde Zwischenverpflegung vor: Frisches Biogemüse, Selbstgebackenes, Milch, Most und vieles mehr steht für die Kinder bereit. Die Idee vom Projekt „Zum Znüni das Beste der Region“ stammt von „Das Beste der Region“ und der LOBAG (Landwirtschaftliche Organisation Bern und angrenzende Gebiete) und stösst auf grosse Gegenliebe.

Pausenapfel - frisch vom Baum

Regionales vermarkten ist im Emmental schon lange ein Thema, Frisches direkt ab dem Bauernhof ist so beliebt wie die Selbstpflückanlagen für Blumen oder das Einkaufen im Fabrikladen. Auch die „Berner Bauernkörbe“  oder die Produkte des Labels „Ämmitaler Ruschtig“  sind nicht weniger begehrt. Und das weit über die Grenzen des Emmentals hinaus.

Dass man nun bereits Kinder auf die regionale Vermarktung aufmerksam macht, ist sinnvoll. Viele, auch Emmentaler Kinder, haben den Draht zu den Produzenten längst verloren. Durch die Aktion werden auch die Kleinsten mitbekommen, dass  frisches Obst und Gemüse oder ein Biomilchshake halt einfach lecker schmecken. Zudem nehmen sich die Landfrauen genügend Zeit, um auf die Fragen der Kleinen zu antworten. Und natürlich hat das Ganze auch einen pädagogischen Hintergrund: Der Kampf ums gesunde, zahnschonende Znüni ist auch hier im Emmental ein Dauerthema.

Immer wieder werden im Emmental solch neuen Ideen geboren. Erst kürzlich startete die Eggiwilerin Karin Friedli mit vollem Elan, um das Vermarktungsportal „Gschänkidee usem Ämmital“ zu lancieren. Bald soll der Onlineshop aufgeschaltet werden. Für alle, die im Emmental etwas produzieren eine erneute Chance, über die Grenzen hinaus Bekanntheit zu erlangen. Und wie das Projekt „Znüni“ beweist: Gute Ideen dürfen ganz klein oder bei den ganz Kleinen beginnen!

Übrigens: Das neuste regionale Vermarktungskonzept heisst „stromvonhier“ und verbucht schon zu Beginn grosse Erfolge. Die Idee dahinter: Im Emmental produzierter Ökostrom soll via Onlineplattform eingekauft werden können.

Text und Bild: Verena Zürcher, Autorin und Verlegerin
www.landverlag.ch
www.lebenslust-emmental.ch



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Kommentare

Tolle Ideen und Projekte aus dem Emmental. Woher denn sonst? Frisches aus der Region: Es ist wichtig,den Kindern zeigen, dass es mehr gibt als Süsses und Chips und dass gesundes Essen abwechslungsreich und lecker ist.
Die Emmentaler sind ganz einfach klug und kreativ!
Die Emmentaler sind klug und kreativ!!


Blog.emmental.ch ist eine faszinierend schöne Seite, welche da zum Leben erweckt wurde! Vielen herzlichen Dank, mich an dieser Stelle zu erwähnen! (Auch wenn ich (leider) keine Eggiwilerin bin).
Interessenten zum Anbiten Ihrer Produkte auf http://www.gschaenkidee.ch sind stets herzlich willkommen!

Gespannt auf das erste Erscheinungsbild dieser Seite wünsche ich allen schöne Erlebnisse im Emmental!
Ein grosses Merci und mit lieben Grüssen, Karin Friedli


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