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Der Truber Genusstag

20.09.2012 | von: Christian_Billau | Tags: Emmental News, Regionale Produkte, Veranstaltungen | 0

Am kommenden Sonntag lädt die Gemeinde Trub zum Genusstag ein. Geboten werden soll „Ächts u Urchigs“. Dieses Tagesmotto passt nirgends so gut hin wie ins beschauliche Oberemmentaler Dorf.

Truber Genusstag-Flyer

Die weitläufige Gemeinde am Fusse des Napfs hat viel zu bieten: Eine schmucke Kirche mit bewegter Vergangenheit, ein ehemaliges Benediktinerkloster, ein Täuferversteck, zahlreiche gesunde Gewerbebetriebe und stattliche, bis ins letzte Detail gepflegte Höfe. Ganz viele Vereine gehören ebenso zu Trub wie die beiden Dorfbeizen „Sternen“ und „Löwen“. Aber auch ausserhalb des Dorfes trifft man auf kleine Beizli: Die „Mettlenalp“ ganz zuhinterst im Fankhausgraben oder die „Schärmtanne“ im Seltenbach gehören dazu.

Am Sonntag stehen die beiden Gasthöfe im Dorf und das „Schärmtannebeizli“ im Seltenbach im Fokus des Geschehens. Grund ist der Genusstag, an dem auch erstmals offiziell der „Trueberbueb-Weg“ begangen werden kann. Natürlich ist die Route vom Dorf aus via Schweibogen und Balmegg über Breitäbnit hinunter in den Seltenbach und zurück ins Dorf ein gängiger und beliebter Spazierweg. Aber im Rahmen des Genusstages warten diverse Höfe am Weg mit ihren Spezialitäten auf. Beim Schweibogen gibt es Natura-Beef-Würste, auf Balmegg gewährt der Bio-Bauer Einblick in seinen Stall und bietet Milch an, auf Breitäbnit stehen selber hergestellte Teemischungen bereit und im „Schärmtannebeizli“ kann man ja sowieso immer einkehren und den Gaumen verwöhnen lassen. Zudem verkauft die Gastgeberin Backwaren und vieles mehr vom Hof Twären. Der „Löwen“ dagegen wartet mit unterschiedlichsten Produkten aus dem Dorf auf, welche der Frauenverein organisiert hat, im „Sternen“ gibt’s echtes Truber Beer-Beef vom Hof Schlucht.

Kirche Trub im Herbstlicht

Die kulinarischen Genüsse sollen aber nicht alleine für einen gelungenen Tag sorgen. Die Vereine aus dem Dorf sorgen für urchige Unterhaltung. Und in der hübschen Kirche werden auf der Orgel Jodellieder vorgetragen.

Alle Infos unter www.trub.ch

Übrigens: Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass die Truber irgendwann dann auch noch einen „Truebermeitschi-Weg“ einweihen werden.

Text und Bilder: Verena Zürcher
www.landverlag.ch



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