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Hommage an Ernst Eggimann

29.11.2012 | von: Christian_Billau | Tags: Emmental News, Veranstaltungen | 0

Für Kurzentschlossene: Heute Abend lesen in der Langnauer Kupferschmiede diverse Persönlichkeiten aus der Literaturszene zu Ehren von Ernst Eggimann.

Ernst Eggimann

Ernst Eggimann, geboren 1936 in Bern, wohnhaft bis vor kurzem in Langnau i. E., lebt heute in Südfrankreich. Er arbeitete als Sekundarlehrer, war Grossrat des Kantons Bern und gehörte zu den Gründern der Gruppe Olten. Eggimann verfasste zahlreiche Gedichtbände, Prosawerke, Theaterstücke und Hörspiele. Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit Literaturpreisen von Stadt und Kanton Bern ausgezeichnet. Heute Abend um 20 Uhr nun gibt es eine Hommage an den Mann, der seiner Zeit um Jahre voraus war und mit seinen Gedichten und Texten Wegbereiter für heutiges Schaffen ist.

Zu diesem Anlass heisst der Langnauer Kulturverein Paragraph K in der Kupferschmiede Langnau willkommen. Zusammen mit Pedro Lenz, Achim Parterre, Rolf Hermann, Matto Kämpf, Ralf Schlatter, Beat Sterchi und Stefanie Grob. Die sieben Persönlichkeiten aus der Literaturszene lesen ihre Texte aus der Mundart-CD „aber hütt“. Die beiden Musiker Balts Nill und Albin Brun spielen dazu ihre eigens für diese Produktion komponierte Musik. Auch die Gemeinde Langnau wird an diesem Abend Ernst Eggimann würdigen – lassen Sie sich überraschen!

Das Mundart-Hörbuch „aber hütt“ ist eine Würdigung Eggimanns: Auf Initiative von Achim Parterre und der Hörspielredaktion von Schweizer Radio und Fernsehen schlagen 15 AutorInnen und zwei Musiker die Brücke zur modern mundart der 70er-Jahre und zeigen, wie Eggimanns Lyrik bis in die Gegenwart nachhallt. Auf der zweiten CD wird die seit langem vergriffene LP „Reber singt Eggimann“ (Gedichtvertonungen von Heinz Reber) wieder zugänglich gemacht.

Ãœbrigens: Im ersten Band der „Mordsgeschichten aus dem Emmental“ wirkte Eggimann mit seinem Kurzkrimi „Lass die Neider neiden“ ebenfalls mit. Dieser wurde vertont und kann auf dem Emmentaler Mords-und Spukgeschichtenweg gehört – oder hier direkt heruntergelanden werden.

Text: Verena Zürcher, Bild: zvg
www.landverlag.ch



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