Auf Schusters Rappen über die Höger

Das milde Winterwetter lockt viele Sportbegeisterte auf die Skier. Aber auch in tieferen Lagen sind Outdoor-Aktivitäten angesagt: Noch nie waren im Winter in unserer Gegend so viele Biker und Wanderer unterwegs wie dieser Tage.

Mild ist es. Und unterhalb von tausend Metern mehrheitlich grün. Wer Schnee will, muss also hoch hinaus – oder die Schattentäler aufsuchen. Wer nicht die Gelegenheit hat, um in die Skigebiete zu reisen, geht aufs Bike. Oder wandert über die Emmentaler Hügel, die nach Frühling duften.

Es sind keine anspruchsvollen Routen, die momentan ausgewählt werden. Gemütlichkeit und Wohlbefinden gehen vor. Und schliesslich wartet fast auf jedem sonnigen Hügel ein kleines Berg- oder Bauernbeizli darauf, dass sich der eine oder andere Wanderer zu einem guten Zvieri einfindet. Das Kaffee „Sunneschyn“ etwa, zwischen der Langnauer Gartegg und der Hochwacht gelegen, ist wie viele andere Besenbeizli im Emmental wunderschön gelegen. Als unser Bild entstand, hatte es noch Schnee und die hölzerne Kaffeetasse, die Gäste auf sich aufmerksam macht, hatte eine dicke weisse Kappe auf. Gegen Ende nächster Woche soll es scheints wieder etwas schneien. Gut so. Denn ob Tauwetter oder Schneegestöber: Ein Spaziergang über die Emmentaler Hügel lohnt sich bei jedem Wetter.
Übrigens: Im Sommer erscheint ein Emmentaler Berg-, Bauern- und Besenbeizliführer, damit Sie in Zukunft auch jedes der kleinen Bijous finden werden. Mehr Informationen erhalten Sie zu gegebener Zeit auf dieser Seite.
Text: Verena Zürcher, Bild: Peter Aegerter/Lebenslust Emmental
www.landverlag.ch

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