Die Freilichtspiele-Saison beginnt

Sie ist wieder da, die Zeit, in welcher Peter Leu täglich die Wettergöttinnen anruft. Der Regisseur des Freilichttheaters Moosegg ist nicht der einzige Veranstalter der hofft, dass das himmlische Weinen bald ein Ende hat.

Seit Wochen verfolge ich via Facebook die Theaterproben auf der Moosegg. Initiant und Regisseur Peter Leu gibt wie immer alles. Ebenso sein Ensemble, das heuer den "Zuchthüsler" aufführt.
Worum es geht: "Zurückgezogen, ausserhalb des Dorfes, in einer bescheidenen Hütte lebt er, René Tanner, der Zuchthäusler.
Seine pure Anwesenheit entfacht im Dorf Polemik. Als plötzlich einMädchen aus dem Dorf vermisst wird, ein Verbrechen nicht mehr auszuschliessen ist, steht natürlich der Ex-Zuchthäusler sehr rasch im Mittelpunkt der Verdächtigungen. Selbst in vorher besonnenen Leute wachsen Zweifel …"
Wie jedes Jahr regiert bei den Moosegg-Leuten dieselbe bange Frage: Wie wird das Wetter? Für die Premiere am kommenden Mittwoch sieht es ganz passabel aus. Aber egal wie das Wetter wird: Diese Aufführung verspricht bestes Theatererlebnis!

Ebenso die Produktionen in Signau und Landshut. Die Signauer starten am 6. Juli mit der vielversprechenden Inszenierung "Geld und Geist" von Jeremias Gotthelf. Als Kulisse dient wiederum das uralte Heimetli "Hämeli". Aber überzeugen Sie sich selber, dass in Signau mehr als nur die Kulisse stimmen wird!

Zu den besten Kulissen überhaupt dürfte aber das Wasserschloss im unteren Emmental gehören. Im Schloss Landshut bei Utzenstrof gelangt eine bearbeitete Fassung von "Die Schöne und das Biest" zur Aufführung. Seit Monaten laufen die Vorbereitungen, in wenigen Wochen ist Premiere. Der Park und das Schloss Landshut sind übrigens so oder so eine Reise wert!

Übrigens: Auch auf der Lueg scheint sich das Freilicht-Fieber endgültig eingenistet haben. Heuer wird die Komödie "Der schwarze Hecht" inszeniert.

Text: Verena Zürcher, Bilder: Veranstalter
www.landverlag.ch

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