"Gluschtige" Infos über die Region beim Kamblyerlebnis

Ein Blick auf die Wetterkarte zeigt, dass das Martinisömmerli andauert – zumindest über dem Nebel. Milde Temperaturen laden ein, auch jetzt, mitten im November, noch den einen oder anderen Ausflug in die Hügel des Emmentals zu unternehmen.

Unabhängig vom Wetter ist der Besucherstrom im Kamblyerlebnis in Trubschachen. An Spitzentagen pilgern gegen 3000 Besucherinnen und Besucher ins kleine Emmentaler Dorf, füllen Taschen, Autos und Reisecars mit Produkten aus dem Fabrikladen, trinken Kaffee und geniessen die variationsreichen Informationen über die Firma Kambly. Aber da sind noch andere Bedürfnisse bei den Gästen, die zum Teil von weither ins Emmental reisen: Sie möchten etwas mehr vom Emmental sehen, wenn sie denn schon hier sind. „Unsere Mitarbeiterinnen wurden zunehmend nach Informationen über Ausflugsziele, Übernachtungsmöglichkeiten und guten Gasthöfen gefragt“, sagt Jan Cermak, der Leiter des Kamblyerlebnisses.

Und so kam es, dass die Firma Kambly, die sich seit drei Generationen Tradition und Qualität auf die Stirn geschrieben hat, sich vermehrt einem neuen Thema annahm: Der Regionalität, respektive der touristischen Wertschöpfung. Nebst der neuen Linie „Emmentaler Hausspezialitäten“, wo vorwiegend Rohstoffe aus der unmittelbaren Nachbarschaft verarbeitet werden, setzten Oscar A. und Ursula Kambly auf Attraktionen, welche auch der Region etwas bringen. Hinter dem Knusperhäuschen beispielsweise können neu Emmentaler Sagen gehört werden. Und eine dritte Confiseurin sorgt dafür, dass die zahlreich gebuchten Backevents reibungslos über die Bühne gehen. Das neuste Produkt aus den Bemühungen, die Region vom Andrang auf das Kamblyerlebnis mitprofitieren zu lassen, ist die Stele beim Eingang des Erlebnisses.

Die Säule wurde vom Hof3 konzipiert und in Zusammenarbeit mit Tourismus Emmental zu einem wichtigen Informationspunkt gemacht. Nebst zahlreichen Infos über die Firmengeschichte, über Produkte und Visionen des weltbekannten Familienunternehmens können via Touchscreen zahlreiche Auskünfte über die Region abgerufen werden: Wanderwege werden angezeigt, Adressen von Ferienhäusern abgerufen, Ausflugtipps oder Besuche in anderen Gewerbebetrieben feilgeboten. Klar und übersichtlich und benutzerfreundlich ist die Stele, die laufend erweitert werden könnte. Jan Cermak weist darauf hin, dass es vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt auch möglich sein werde, die vielen Infos über die Region nicht nur auf dem Bildschirm lesen zu können sondern sich diese auch ausdrucken zu lassen.

Übrigens: Eine umfangreiche Reportage über Oscar A. und Ursula Kambly beim Brätzelen für Weihnachten finden Sie in der neuen Ausgabe von „Lebenslust Emmental“ (ab Dezember am Kiosk).

Text: Verena Zürcher, Bilder: Verena Zürcher, Philipp Probst/Lebenslust Emmental
www.landverlag.ch

comments powered by Disqus