Neuer Gastroführer mit zwei Emmentaler Perlen

Zwei Beizen pro Kanton stellt der Führer „EINE RUNDE SCHWEIZ“ vor. Für den Kanton Bern haben es gleich zwei Emmentaler Gastbetriebe ins ansprechende Buch geschafft.

„Dieser sehr persönliche Guide empfiehlt 52 Beizen in 26 Kantonen, diverse kulinarische Nischen, gibt Tipps zum Einkaufen, Überhocken und Übernachten und sagt, wo sich kulturelle Boxenstopps lohnen. Ein Buch für passionierte Beizengänger mit Appetit, Wein-und Tafelfreunde, das jede Entdeckungsreise durch die Schweiz unvergesslich macht.“ Mit diesen Worten preist der Werdverlag sein neustes Buch von Martin Jenni und Marco Aste an. Und wahrlich – ganz abgesehen davon, dass das Herz eines jeden Emmentalers frohlockt, wenn er das Buch aufschlägt – es lohnt sich wirklich, sich darin zu vertiefen. Und natürlich ist es eine besondere Freude und Ehre, dass es im Kanton Bern gleich zwei Emmentaler Beizen sind, welche den Sprung in den originellen Guide geschafft haben.

Auf den Högern

Beide stehen auf einem Hoger, einer im unteren Emmental, der andere im oberen Emmental. Beide werden von engagierten Familien geführt, beides sind Häuser mit einer langen Geschichte. Da gibt es einerseits das ehemalige Kurhaus Bäregghöhe in Trubschachen, das aber erst seit gut zehn Jahren von Marianne Kühni und Thomas Linder geführt wird. Und binnen dieser Zeit hat sich die Bäregghöhe zum ultimativen Geheimtipp gemausert für alle, die feines, gesundes Essen in gepflegtem Ambiente geniessen möchten. Dazu kommt die Ruhe, die bombastische Aussicht. Eigentlich stimmt alles hier oben!

Nicht weniger – und doch ganz anders – stimmt die Gastlichkeit im Wilden Mann auf dem Ferrenberg bei Rüedisbach. Hoch über Wynigen liegt das Nest Ferrenberg – und dort gibt es den uralten Gastbetrieb, der das Herz eines jeden Gastes höher schlagen lässt. Das hat viel mit der alten Wirtin Ida Friedli zu tun – aber ebenso mit ihrer Tochter Christine und, wie man hier oben wohl sagt, dem „Tochtermaa“ Patrick Theiler. Im Buch steht. „Im Wilden Mann einkehren ist Gotthelf lesen. Genau so muss es gewesen sein- damals. Folklore, Schwartenwurst und Essigzwetschgen. Alles echt.“

Übrigens: „Ein kulinarischer Streifzug durch das Land“ wie das Buch im Untertitel heisst, stellt pro Kanton nicht nur zwei Beizen vor. Weitere ausgewählte Betriebe werden ebenfalls kurz erwähnt. Und oh Wunder, nicht nur die Hauptdarsteller sind Emmentaler – auch bei den Kurztipps stösst man auf weitere Emmentaler. Gastlichkeit und Kulinarisches haben hier halt seit jeher einen hohen Stellenwert!

Auf der Suche nach weiteren Gaststätten im Emmental? Eine reichliche Auswahl finden Sie hier.

Text: Verena Zürcher, Bilder: Verena Zürcher & Lebenslust Emmental/zvg
http://www.landverlag.ch/

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