Segantini und Amiet gehen, Zbinden bleibt

Die Kunstausstellung in Trubschachen  ist einmal mehr ein riesiger Erfolg. Am Sonntag geht sie zu Ende. Offen dagegen bleibt die kleine, aber feine Emil-Zbinden-Ausstellung im Spycher des Heimatmuseums.

Die Veranstalter der diesjährigen Kunstausstellung in Trubschachen haben ein dickes Lob verdient: nicht nur, dass einmal mehr grossartige Bilder von namhaften Schweizer Künstlern ausgestellt waren, hat Anerkennung verdient. Erstaunlich und erfreulich war auch, wie professionell das Dorf die ganze Logistik des Grossanlasses gemeistert hat.

Das kleine Dorf im Oberemmental zeigte sich von seiner besten und schönsten Seite. Leider ist am Sonntag die Kunstausstellung schon wieder Geschichte.

Aber es gibt weiterhin Gründe, nach Trubschachen zu fahren. Das sehr kleine aber umso liebevoller hergerichtete Heimatmuseum ist beispielsweise sehr sehenswert. Besonders gelungen ist die Wechselausstellung im Spycher, wo es Holzschnitte von Emil Zbinden zu sehen gibt – ausgestellt inmitten realer Gegenstände aus einer Zeit, die Zbinden in seinen Werken dargestellt hat.

Übrigens: Die Zbinden-Ausstellung lässt sich wunderbar mit einem Besuch in der Schautöpferei, im Kambly Erlebnis oder gar einer Kambly Erlebnistour mit Flyer kombinieren.

Text und Bilder. Verena Zürcher, zvg

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