Emmental Blog

Neues, Geschichten und Abenteuer aus dem Emmental

Schulbub • Seminarist • Schulmeister

21.05.2016 | von: Christian_Billau | Tags: Angebote, Emmental News, Geschichte, Impressionen, Veranstaltungen | 0

Simon Gfeller 1868 – 1943 / Lehrer und Schriftsteller.

Schulbub • Seminarist • Schulmeister ist das Thema der aktuellen Ausstellung, konzipiert durch die Simon Gfeller Stiftung, im alten Schulhaus Thal, Heimisbach. Die Räume der damaligen Unterstufe, wo auch Simon Gfeller zur Schule ging, bilden den Rahmen der Ausstellung, welche in Zusammenarbeit mit dem Schulmuseum Bern gestaltet wurde.
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Willkommen in Landshut…

07.09.2015 | von: Therese Sommer | Tags: Angebote, Emmental News, Geschichte, Veranstaltungen | 0

…dem letzten Wasserschloss im Kanton Bern, seit 1988 Eigentum der privaten Stiftung Schloss Landshut. Die mit 2 Türmen verstärkte, ehemalige Wehrmauer fasst den Schlossfelsen ein. Das Wohnschloss mit seiner Giebelfassade entstand kurz vor 1630, als es Sitz des Landvogt genannten Statthalters war. 1812 kaufte der damalige Regierungspräsident das Schloss und baute es zu einem zeitgemässen Sommersitz aus. Das Schloss beherbergt historische Räume, Möbel und Gemälde aus dem 17. bis 19. Jahrhundert sowie das Schweizer Museum für Wild und Jagd.

So steht es in etwa auf der Willkommenstafel beim Eingang zum Schloss Landshut.

Das Schloss Landshut mit seinem grosszügig angelegten Park und den verschiedenen Gebäuden bietet nicht nur Hochzeitsgesellschaften eine wunderbare Kulisse für ein rauschendes Fest, sondern auch vielen verschiedenen Interessengruppen wie Natur- und Tierliebhabern, Jägern, Wildhut oder Waffensammlern ein interessantes Angebot.

Ein Spaziergang durch den Schlosspark Landshut ist in jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Im Gegensatz zu den Ausstellungen und dem Museum ist der Schlosspark das ganze Jahr über zugänglich. Bäume und Grosssträucher sind mit der botanischen und der deutschen Bezeichnung beschildert.

Im Schloss können ein Festsaal, die Gartenterrasse und verschiedene weitere Räume für Anlässe aller Art gemietet werden.

Museum für Wild und Jagd
Das Museum für Wild und Jagd ist seit 1968 im Schloss untergebracht und zeigt die Kultur-geschichtliche Bedeutung der Jagd, die Jagdmethoden und deren Techniken. Verschiedene Sonderausstellungen, in diesem Jahr „Der Jagdhund – Helfer und Freund“ ergänzen die umfangreiche Ausstellung. Diese soll aber auch über die Jagd aufklären. Im Museum und deren Räumen finden angehende Jäger und Jägerinnen viel praktischen Anschauungsunterricht.

Wildstation Landshut
Die Wildstation Landshut liegt auf einem rund 16’000 m² grossen Gelände beim Schloss und kümmert sich um die Aufzucht und die Genesung von Schweizer Wildtieren. Nach erfolgreicher Aufzucht oder Genesung sollen alle einheimischen Wildtierarten möglichst an ihrem Fundort wieder ausgewildert werden.

Die Stiftung Wildstation Landshut dient als Ansprechpartnerin für die Bevölkerung, für Privatpersonen wie für Wildhüter, wenn sie z.B. kranke, verwaiste oder verletzte Tiere auffinden oder sichten. Von den Fachleuten der Wildstation werden diese bereits am Telefon bei Fragen zum Umgang mit einheimischen Tierarten beraten, wie sie am besten und zum Wohle des Tieres weiter vorgehen sollen. Manchmal wird auf einen Wildhüter oder Jagdaufseher verwiesen, oft kommen aber Privatpersonen direkt mit den verletzten Tieren in die Wildstation (eigene Öffnungszeiten – bitte beachten).

Öffnungszeiten Museum für Wald und Wild
Das Schloss ist noch bis und mit 18. Oktober 2015 geöffnet.
Der Park ist das ganze Jahr frei zugänglich
Dienstag bis Samstag 14.00 – 17.00 Uhr, Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr
Montags geschlossen.

Eintrittspreise Museum
CHF 7.- Erwachsene
CHF 6.- AHV, IV, Kollektiv (ab 20 Personen)
CHF 1.- Jugendliche bis 16 Jahre

www.schlosslandshut.ch
www.wildstation.ch

Bilder Schlosspark & Texte: Therese Sommer
Bilder Museum: zvg © Schloss Landshut

Die Figuren des Emmentaler Dichters Simon Gfeller

25.06.2015 | von: Therese Sommer | Tags: Angebote, Emmental News, Für Familien, Geschichte | 0

Zur Erinnerung an Leben und Werk des Emmentaler Dichters Simon Gfeller (1868 bis 1943) wurde 1970 im alten Schulhaus Thal in Heimisbach eine Gedenkstube eingerichtet. Zu Ehren des Dichters wurde der „Dürrgraben“ 1968 – 100 Jahre nach dessen Geburtsjahr – in Heimisbach umbenannt. Heimisbach ist der Titel seines Erstlingswerkes von 1910.

Parallel zu der Ausstellung im Simon Gfeller Museum finden seit einigen Jahren im Erdgeschoss des Stöckli beim Krummholzbad Wechselausstellungen statt.

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Täuferversteck im Trub wieder offen

28.05.2015 | von: Therese Sommer | Tags: Emmental News, Geschichte, Impressionen, Tradition, Wandern | 0

Seit Anfang Mai 2015 ist die Besichtigung des Täuferversteckes in Hinter Hütten, Trub, wieder möglich. Familie Fankhauser hat hier ein Refugium geschaffen, welches nicht nur das Täuferversteck beinhaltet. Es gibt auch viel Interessantes über die Täufer, ihre Geschichte und vor allem über die Verfolgung der Täufer im Emmental zu sehen und zu lesen.

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Herbstwetter & Schweizer Literatur – Auf den Spuren von Friedrich Dürrenmatt

05.09.2014 | von: Therese Sommer | Tags: Emmental News, Geschichte, Wandern | 0

Therese Sommer hat das herbstliche Wetter genutzt um auf einer schönen Wanderung etwas über das Leben einen grossen Schweizer Literaten zu erfahren…

Kürzlich habe ich eine Wanderung unternommen, die vielleicht gerade wegen des wechselhaften Wetters, mal Sturmböen und seitlicher Regen, mal Nebelschwaden und feine Sonnenstrahlen, eine ungeheure Faszination auf mich ausübte. In Konolfingen erwanderte ich den „Emmental Literaturweg“, ein Themenweg, der zum Erkunden der Stationen aus der Jugendzeit von Friedrich Dürrenmatt einlädt.

Dürrenmatt wurde 1921 als Sohn des Dorfpfarrers in Konolfingen geboren und durchlebte seine Kinder- und Jugendjahre hier (falls es noch nicht „Klick“ gemacht hat, die Theaterstücke „Der Besuch der alten Dame“ und „Die Physiker“ stammen aus der Feder von Dürrenmatt, ebenso eine grosse Anzahl Romane und Erzählungen).

Friedrich duerrenmatt 19890427

Der Literaturweg ist als solcher gekennzeichnet und leicht zu finden. Die ersten zwei Tafeln befinden sich auf dem Kreuzplatz im Dorfzentrum von Konolfingen (ca. 3 Gehminuten vom Bahnhof durch die Unterführung). Ab hier folgt man den Wegweisern bis nach dem Schulhaus. Bei der Kreuzung ober Stalden entscheiden Sie sich, ob Sie den längeren oder kürzeren Rundgang machen möchten. Der längere ist unbedingt empfehlenswert (ca. 2.5 Std Wanderung). Er ist nicht nur wegen den Informationen sondern auch landschaftlich sehr reizvoll. Sollten sie die Wanderung ebenfalls bei regnerischem oder garstigem Wetter machen, geniessen Sie es und tragen Sie es mit Humor, so wie das Zitat von eben besagtem Dichter aussagt: „ich bestehe hauptsächlich aus Humor“.

Ballenbüel, Landschaft


Viel Vergnügen beim Wandern – und sollte es doch noch ein „Altweibersömmerchen“ geben, so ist die Wanderung bestimmt auch bei schönem Wetter durchführbar!

Weitere Infos zum Themenweg: www.kiesental.ch

Die Unterlagen sind zwar nicht mehr topaktuell, Beschreibung und Plan stimmen jedoch, einzig der Veranstaltungskalender ist noch aus dem Dürrenmatt-Jahr 2008.

 

Idee & Text: Therese Sommer
Bild F. Dürrenmatt: Elke Wetzig (elya), CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons
Bild Konolfingen: Martin Abegglen (Flickr: ballenbühl), CC-BY-SA-2.0 via Wikimedia Commons

Der neue Sandsteinpfad Krauchthal

17.07.2014 | von: Emmental | Tags: Emmental News, Geschichte, Impressionen, Natur, Wandern | 4

Seit Mitte Mai 2014 präsentiert sich der Sandsteinpfad in Krauchthal in neuem Kleid. Die Rundwanderung zum Thema Sandstein wurde mit schön gestalteten Informationstafeln aufgewertet.

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Trachten und historische Kleider am Gotthelf-Märit 2014

16.06.2014 | von: GastbloggerIn | Tags: Geschichte, Impressionen, Regionale Produkte, Veranstaltungen | 4

Bei angenehmen Temperaturen fanden letzten Samstag Tausende den Weg nach Sumiswald  ins Emmental an den 18. Gotthelf-Märit.

Den Besuchern aus der ganzen Schweiz wurde von den Ausstellern, alle in historischen Kleidern, Einiges geboten. Schmucke Verkaufsstände, Handwerker an der Arbeit, Jungschwinger und ein abwechslungsreiches Unterhaltungs-Programm erfreuten Auge und Ohr.

Der nächste Gotthelf-Märit findet übrigens am 13. Juni 2015 statt.

 

Text/Bilder: Hanspi Schär

 

 

18. Gotthelf-Märit in Sumiswald

11.06.2014 | von: GastbloggerIn | Tags: Emmental News, Geschichte, Regionale Produkte, Veranstaltungen | 0

Am Samstag, 14. Juni 2014 findet in Sumiswald wieder der berühmte Gotthelf-Märit statt. Neben dem Marktbetrieb wie zu Gotthelfs Zeiten lockt von 08:30 bis 17:00 ein tolles Rahmenprogramm.

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Hier kann das Programm heruntergeladen werden: Programm Gotthelf-Märit 2014

Trotz Eisheiligen: Die ersten Kühe gehen heute z Alp!

13.05.2014 | von: Christian_Billau | Tags: Emmental News, Geschichte, Leben im Emmental, Natur | 0

Früher als in anderen Jahren verlassen die ersten Kuh-und Rinderherden die Talschaft und gehen z Alp. In den kommenden Tagen dürften hier und dort kleinere und grössere Alpaufzüge genossen werden.

Der farbenfrohe, fröhliche Alpaufzug der Heimstätte Bärau nach Gmünden (Gohl) beispielsweise findet voraussichtlich am 20. Oder 22. Mai (Infos auf der Website) statt. (mehr …)

Der Burgdorfer Schiffmann

29.04.2014 | von: Christian_Billau | Tags: Angebote, Emmental News, Geschichte | 0

Schiffmann – der Titel bezieht sich nicht auf die aktuelle Wetterlage. Vielmehr ist es der Name eines kleinen, feinen Theaterstücks, welches die Szenerie Burgdorf auf die Bühne bringt.

Die Szenerie Burgdorf ist dafür bekannt, dass sie mit ihren Produktionen regelmässig für kulturelle Highlights in der Emmestadt sorgt: Einmal Stationen-Theater, einmal Goldrausch, einmal Mittelalterfest – und nun also die Theaterproduktion rund um den Burgdorfer Weltreisenden Heinrich Schiffmann.

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