Emmental Blog

Neues, Geschichten und Abenteuer aus dem Emmental

Wernu

13.10.2015 | von: Emmental | Tags: Emmental News, Impressionen, Natur, Pinaki | 0

Folge der Emme. Folge ihr das Emmental hinauf und dann in die Berge hinein. Lass die Wasserbüffel und die Meringues von Kemmeriboden-Bad hinter Dir, geh um den Hohgant herum, unter das Tannhorn und dann, am Schluss, zu den Hängen des Augstmatthornes.

Wernu

Hier, weit weg von Touristenrouten, kommt so viel Wasser an so vielen Orten aus den Bergen heraus, dass niemand wirklich weiss, welches genau die Quelle der Emme ist oder ob alle Plätze gleichzeitig die Quelle bilden.  (mehr …)

Das Emmental ist ein Outdoor-Paradies

28.11.2014 | von: Christian_Billau | Tags: Emmental News, Impressionen, Natur, Wandern | 0

Abenteuerlust und Entdeckergeist waren bei unserer gestrigen Wanderung in das obere Emmental gefragt…

In die hintersten Ecken des Emmentals verschlug es uns auf der Tour, die wir beim Hotel Kemmeriboden Bad starteten. Mit unseren erfahrenen Emmental-Guides erkundeten wir wunderbare Plätze und Landschaften im entlegenen Emme-Quellgebiet.

Seht selbst…

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Wassernot im Emmental

01.06.2013 | von: Christian_Billau | Tags: Emmental News, Geschichte, Impressionen, Natur | 0

Unter meinem Dach

Letzte Nacht sass ich lange draussen auf der gedeckten Laube meines fast 300-jährigen Taglöhnerhäuschens. Als Jeremias Gotthelf die „Wassernot im Emmental“ beschrieb, war es also schon fast 100 Jahre alt.

Emme, 1. Juni 9 Uhr bei Emmenmatt

Es schüttet wie aus Kübeln. Mitternacht ist vorbei. Es dünkt mich, als töne das Rauschen der anschwellenden Ilfis, die unter uns im Tal fliesst, immer wie lauter. Was mögen meine Vorvorbewohner zur Mitte des 19. Jahrhunderts gedacht haben, als sie auf eben diesem Holzläubchen standen und hinunter in die Ebene blickten, wo die noch wilde Ilfis durch den breiten Talgrund mäanderte?

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Stundelang är Ämme entlang

09.02.2013 | von: Christian_Billau | Tags: Emmental News, Impressionen, Natur | 0

Der „Stille Has“ Endo Anaconda singt in einem Lied: „Stundelang em Strand entlang“. Momentan lohnt es sich, „stundelang“ der Emme entlang zu spazieren.

Winterzauber

Feinster, weisser Puder, soweit das Auge reicht. Heute Morgen präsentierten sich die Wege entlang der Gewässer in einem zauberhaften Kleid. Tief verschneit, Stille. Dank dem, dass die Gehwege entlang der Emmentaler Gewässer sehr gut ausgebaut und unterhalten sind, kann man den Winterzauber ohne allzu grosse Anstrengung auf unterschiedlich langen Strecken geniessen. Die Bilder in unserem Album entstanden zwischen Lützelflüh und Emmenmatt. Gegen Mittag drücke sogar die Sonne hervor und verwandelte den Emmeweg und den Fluss in eine glitzernde Märchenwelt. Einstiegsmöglichkeiten gibt es viele. Und auch die Seitenarme der Emme sind nicht weniger faszinierend im dicken Wintermantel.
Mit etwas Glück lassen sich Vögel beobachten. Heute besonders aktiv waren die Wasseramseln. Auch Eisvögel wurden schon gesichtet. Reiher und Wildenten sowieso.

Übrigens: Die Wetteraussichten versprechen auch in den nächsten Tagen Schnee. Die Wahrscheinlichkeit, dass man in den nächsten Tagen immer wieder tiefverschneite Spazierwege erkunden kann, sind gut.

Text und Bilder: Verena Zürcher

Die bunten Steine des Emmentals

20.04.2012 | von: Christian_Billau | Tags: Emmental News, Impressionen, Natur | 2

Fast so bunt wie die Schmetterlinge im Napfgebiet sind die Gerölle, die sich in der Emme und ihren Zuflüssen finden.

Grüner Stein mit "Emmentaler-Logo"

Mit jedem wärmenden Sonnenstrahl schweben nicht nur mehr Schmetterlinge und andere Insekten durch die Luft. Es zieht die Menschen auch zunehmend ans Wasser. Verweilen, Feuer machen, Würste braten, spielen, baden: Sobald es richtig warm wird, werden die Bette der Emme und Ilfis und den anderen zahlreichen Bächen im Emmental von Heerscharen bevölkert, welche die Ruhe und pure Natur suchen. Wer dabei durchs Wasser watet, findet hierzulande jede Menge spannender Gerölle, die in fast allen Farben schimmern. Sie sind Zeugen einer längst vergangenen Zeit und erzählen Geschichten. Wenn man sie zu deuten vermag.

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Goldrausch im Emmental

08.09.2011 | von: Emmental | Tags: Emmental News, Video | 0

Im Napfgebiet, im Emmental und im Entlebuch, ist das Goldfieber ausgebrochen! Sichern Sie sich rechtzeitig Ihren Claim – bei den aktuellen Goldpreisen könnten Sie sogar reich werden…

Ein zorniger Fluss ohne Quelle

07.09.2011 | von: Christian_Billau | Tags: Emmental News | 1

Die Aare entspringt den Aaregletschern, die Reuss dem Gotthardmassiv. Als Quelle des Rheins gilt der bündnerische Tomasee. Und die Emme? Jener Fluss, der unserem Tal den Namen gibt? Das ist, wie so vieles im Emmental, irgendwie mysteriös und nebulös. Weder Gletscher noch See bilden hier den Ursprung. Irgendwo im kalkigen Gebiet zwischen Hohgant und Augstmatthorn, dort wo die Wiesen besonders feucht sind, dort drückt aus unzähligen sumpfigen Löchern Wasser hervor, vereint sich zu kleinen Rinnsalen. Und plötzlich ist es da, das kleine Bächlein, das schon den Namen Emme trägt.

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Trinken Sie Wasser wie ein Ochse!

31.08.2011 | von: Emmental | Tags: Emmental News | 2

Frisches BrunnenwasserIch wohne seit einer Weile in einem alten Taglöhnerhaus, das an der Herzroute liegt. Vor dem Haus steht ein mächtiger Brunnen. Täglich stoppen Flyerfaher und erlaben sich dort. Und immer wieder höre ich dasselbe Loblied: „Es gibt nichts Feineres als frisches Quellwasser!“ Wie recht die Touristen doch haben! Das Emmental, insbesondere die Gemeinden rund um den Napf, sind mit dem kostbaren Nass gesegnet. Wo so viele Holzbrücken sind, muss es ja auch viel Wasser geben. Und in der Tat, neben den Hauptflüssen Emme und Ilfis plätschern im Emmental Dutzende Bäche und sprudeln unzählige Quellen.

Das Napfbergland verfügt wie kaum eine andere Region in der Schweiz über ein sehr dichtes Quell- und Grundwassernetz. Denn hier gehen oft Gewitter nieder. Zudem ist die Landschaft am Napf geprägt vom Molassemeer, welches bis ins Wienerbecken reichte, und von den Eiszeitgletschern, aus denen der gut 1’400 Meter hohe Napfgipfel immer hervorlugte. Die Gletscher waren es, die in der Molassenagelfluh riesige Tröge schufen, in denen das Grundwasser gespeichert ist. Die stark bewaldeten Krächen und Höger, die schroffen Nagelfluhfelsen und die weitgehend unberührten Bergweiden sind Horte grosser Wassermassen, die den schädlichen Einflüssen unserer Umwelt nur bedingt ausgesetzt sind. (mehr …)

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