Winterzauber im Kemmeriboden-Bad

Hotel Kemmeriboden-Bad

Man folgt schon ein ganzes Stück der Strasse, welche sich von Schangnau noch tiefer in das Seitental unter dem Hohgant schlängelt. Die verschneite Landschaft glitzert in der aufgehenden Morgensonne, während man auf dem Weg ins Kemmeriboden-Bad in immer grösser werdenden Abständen noch hie und da einen Landwirtschaftsbetrieb neben der Strasse erblickt. Gerade dann, wenn man denkt, man müsse am Ende der Welt angekommen sein, geht das Tal wieder auf und das Wintermärchen des Emmentals beginnt. Nach der Überquerung der traditionellen Holzbrücke zum Kemmeriboden-Bad, erblickt man das verzauberte Winterdörfchen am Fusse des Hohgants. Die altehrwürdigen, mit viel Herzblut gehegten und gepflegten Emmentaler Bauernhäuser versprühen mit den weiss eingeschneiten Dächern den heimeligen Charme eines Winterwunderlandes. Gleich daneben auf dem grossen Vorplatz erstrahlt eine majestätische Iglu Landschaft. Flaniert man über den Vorplatz, knirscht der frische Schnee unter den Füssen. Vor den Iglus empfängt ein lieblicher Duft von frisch gebackenen Bräzeli und Glühwein die Ankommenden.

Die mit viel Liebe eingerichtete Hotelhalle versprüht beim herzlichen Empfang durch das Réceptionsteam ein warmes Flair. In den beiden Merängge-Humidoren können die Kemmeriboden-Merängge bestaunt werden. Das Traditionsgebäck wirkt fast schon wie ein Kunstwerk. Gegen Abend, wenn es langsam dunkler wird, erstrahlen nach und nach die verzauberten Lichter im und um das Kemmeriboden-Bad. Auf dem Vorplatz wärmt eine Feuerschale die Gäste, wenn sie ihren Begrüssungs-Glühwein im Freien geniessen. Die vielen kleinen Laternen und Leuchten lassen das Kemmeriboden-Wintermärchen geradezu erstrahlen. Diese Atmosphäre lädt ein, auch an einem kalten Winterabend auf einem Bänkli, in Felle und kuschelige Wolldecken gehüllt, zu verweilen. Der Scherenschnittfilm, welcher auf die Iglus projiziert wird, lässt einen gemeinsam mit der lieblichen Musik verträumt in das Igluerlebnis starten.

Iglu Landschaft im tiefen Emmental

Genuss pur

Beim Betreten des Iglu-Restaurants, wird man vom flackernden Licht der Tischkerzen verzaubert. Die liebliche Hintergrundmusik vollendet auch hier die Ambiance. Die kleinen Tische sind weiss eingedeckt, die Dekoration ist den atemberaubenden Wandornamenten vorbehalten, welche in die Schneewand des Iglus geschnitzt sind. Ein aus Eis gefertigter Adler thront in der Mitte, er gibt einem beinahe das Gefühl, er überblicke die majestätische Umgebung. Man sitzt bequem auf weichen Schaffellen und kann sich mit Wolldecken einmummeln. Bald schon wird das Käsefondue in einem Caquelon von den warm eingepackten Kellnern an den Tisch gebracht. Der feine Duft von Käse, Weisswein und Tee erfüllt das Iglu-Restaurant. Neben knusprigen Brotwürfeln gibt es auch kleine, warme „Gschwelti“ (Kartoffeln), welche mit dem Käsefondue gegessen werden können. Das Trockenfleischplättli mit der Trockenwurst der taleigenen Wasserbüffel und dem Rohessspeck der lokalen Metzgerei geben dem Fondue das gewisse Etwas. An den Tischen nebenan sitzen Familien und kleinere Gruppen. Lachen ist nur ganz leise zu hören, da der Schnee im Iglu die Geräusche auf fast magische Weise dämmt.

Fondue im Iglu

Nach dem Essen kann man der Seele und dem Körper in der kleinen aber feinen Wellnessecke etwas Gutes tun. Im warmen Badeholzfass, welches draussen steht, kann der Sternenhimmel beobachten werden. Hier vergisst nahezu die Zeit. Schliesslich geht’s mit einem warmen Herzen zu Bett.

ruhige Stunden im Badeholzfass

Gemütliche Nacht im Iglu

Das romantische Iglu-Zimmer lässt keine Wünsche offen. Über einen mit Schnee- und Eisskulpturen dekorierten Gang gelangen die Gäste zu den fünf Schlafiglus. Auf Informationstafeln lässt sich erfahren, dass die Iglus mit Hilfe einer Beschneiungsanlage und viel Muskelkraft während eines Monats erbaut werden. Die geographische Lage des Kemmeriboden-Bads, eignet sich perfekt um in der Winterzeit Iglu zu bauen. Der Hohgant sorgt dafür, dass im Winter kein Sonnenstrahl auf die Iglus fällt und sie so nicht wegschmelzen. Hinter einem Vorhang öffnet sich schliesslich das Romantik-Iglu. Der Raum aus Schnee ist in weiches Licht gehüllt, welches je nach Vorliebe alle Farben des Spektrums annehmen kann. Das Doppelbett ist vom Boden isoliert. Unter dem grossen, weichen Duvet und den Fellen liegen bereits Bettflaschen. So kann man unter die Decke in das vorgewärmte Nest schlüpfen. Die absolute Stille im Raum verleitet zu einem langen, tiefen Schlaf.

kuschelige Felle, tiefer Schlaf

Am nächsten Morgen wird man behutsam von der langsam aufkommenden Helligkeit geweckt. Noch immer ist es unter der Bettdecke wohlig warm, obschon die Raumtemperatur im Iglu um 0 Grad Celsius liegt. Das Frühstück erwartet den Gast im geschichtsträchtigen Bedlisaal im Haupthaus des Hotels. Die hölzerne Ausstattung und die vielen historischen Gegenstände und Bilder an den Wänden versprüht ein heimeliges Gefühl. Man riecht die Frische „Züpfe“ (Butterzopf), Eier und gebratenen Speck, Kaffee und Käse. Auf dem Buffet findet man alles was das Frühstücks-Herz begehrt.

Nach dem herzhaften Frühstück werden die Gäste an der Réception mit einer kleinen Geschenkpackung Merängge verabschiedet. Das Traditionsgebäck in Miniaturausführung ist nicht nur hübsch anzusehen, sie sorgt auch zu Hause an eine kulinarische Erinnerung ans Kemmeriboden-Bad.

Vom Hotel aus erblickt man nun am Morgen die aufgehende Sonne auf der anderen Talseite. Dieses Bergpanorama motiviert, das Winterwunderland um den Kemmeriboden genauer zu erkunden. Mit den hoteleigenen Schneeschuhen, die zur Verfügung gestellt werden, kann man sich auf Entdeckungstour begeben. Ein paar Meter in der Höhe, hat man die Chance das ganze, verschneite Tal zu überblicken. Dieser atemberaubende Ausblick über das weiss, funkelnde Emmental, ist die Anstrengung des Aufstieges wert und ein krönender Abschluss des Winterzaubers im Kemmeriboden-Bad.

Text und Bilder: Hotel Kemmeriboden-Bad

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